90 Prozent der Befragten gaben zudem an, es handle sich um Massentierhaltung, wenn ein Betrieb mehr als 500 Rinder, 1000 Schweine oder 5000 Hähnchen hielte.Viele Verbraucher verbinden mit Massentierhaltung GeflügelDie von den Studienteilnehmern genannten Bestandsgrößen entsprechen zum Teil der Realität in Deutschland, zum Teil aber auch nicht. Da diese Böden sowohl den ganzen Fress- und Bewegungsbereich als auch den Liegebereich abdecken, kommt es bei den Tieren häufig zu Ausrutschen, Klauenverletzungen, Druckschäden, Liegebeulen und anderen Körperschäden. Weitere Ideen zu Lebensmittelindustrie, Massentierhaltung schweine, … Statt auf Augenhöhe zu diskutieren, ginge es vielen Tierschutzorganisation nur darum, reißerische Meldungen zu bringen. 10.05.2012 - Entdecke die Pinnwand „Food Documentaries“ von Manuel. "Spaltenböden sind nicht mehr als eine Managementerleichterung für den Landwirt, die den Preis drückt", sagt etwa Lisa Wittman von PETA. written by alexandrasanimalawareness. "Wenn es eine andere Lösung gäbe und das Schwänzekupieren nicht mehr notwendig wäre, würde ich das nicht mehr unterstützen", sagt Wortmann.Hans-Heinrich Wortmann führt einen reinen MastbetriebInsgesamt verbringen die Tiere etwa vier Monate auf Wortmanns Hof. Auch wenn er etwa 1800 Schweine hält, würde Hans-Heinrich Wortmann nie sagen, er betreibe einen Hof mit Massentierhaltung. Allerdings entspricht das heute nur noch selten der Realität. Denn das Deswegen sei es heutzutage üblich, den männlichen Schweinen nach der Geburt die Hoden abzuschneiden – ohne Betäubung. Massentierhaltung bedeutet grundsätzlich, dass viele Tiere auf wenig Raum gehalten werden. In der ökologischen Landwirtschaft haben die Schweine etwas mehr Platz: 1,3 Quadratmeter plus ein Quadratmeter Auslauf stehen dort jedem Tier zu.
"Aber die Landwirte haben auch Entscheidungsmöglichkeiten. Und da nehme ich auch die Politiker mit ins Boot", sagt Wortmann.Wenn er mit 250 Schweinen genug Geld verdienen könnte, um seine Familie zu ernähren, würde Wortmann auf der Stelle 1550 Schweine abgeben, sagt er. 2,7 Quadratmeter Platz zur Verfügung. Gibt es offiziell nicht! Für die Untersuchung befragten Forscher der Universität Göttingen 287 Verbraucher im Alter von 18 bis 70 Jahren.In einem Online-Fragebogen wurden die Studienteilnehmer unter anderem nach ihren Assoziationen mit dem Begriff Massentierhaltung gefragt. "Gesetzlich vorgeschrieben sind nur 0,75 Quadratmeter", sagt Wortmann. "Ganz klar: Die Verbraucher haben die Macht", sagt die Tierschützerin. Die Landwirtschaft sei zum Feindbild Nummer Eins geworden.
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Der Begriff fand Eingang in die Alltagssprache, als 1975 die "Verordnung zum Schutz gegen die Gefährdung durch Viehseuchen bei der Haltung von Schweinebeständen", kurz Massentierhaltungsverordnung, in Kraft trat.Vor allem in den Medien wird er seither mit einem negativen Beigeschmack verwendet. Das belegt eine Studie von 2011. Eine automatische Heizungs- und Belüftungsanlage an der Decke sorgt dafür, dass die Temperatur konstant bei über 20 Grad Celsius liegt. Schweine sind Allesfresser und neigen zum Kannibalismus, wenn sie auf engem Raum zusammenleben. "Für mich ist das Massentierhaltung, wenn jemand fünf Katzen in einer 50-Quadratmeter-Wohnung hält", sagt der Bauer.0,9 Quadratmeter Raum pro Schwein – wie auf Bauer Wortmanns Hof – hält Wittmann jedoch für zu wenig. Das ist der gesetzliche Mindestwert: In der Massentierhaltung leben also zwölf Schweine auf neun Quadratmetern. Die Zukunft der Landwirtschaft Das ist der gesetzliche Mindestwert: In der Massentierhaltung leben also zwölf Schweine auf neun Quadratmetern. "Die Verbraucher wollen günstige Lebensmittel, in bester Qualität und zu jeder Zeit. Wenn sie ihr Endgewicht von 120 Kilogramm erreicht haben, kommen die Tiere zum Schlachter und werden zu Fleisch und Wurst weiterverarbeitet.Wo genau seine Tiere landen, wenn sie vom Schlachter kommen, weiß Hans-Heinrich Wortmann selbst nicht so genau.