Auch im Bereich der geistigen Gesundheit können wir ein größeres Risiko zu Depression und anderen Störungen nachweisen.“Eine wichtige Erkenntnis der Studien von LRC ist die Tatsache, dass Heranwachsende zwischen 15 und 17 Jahren empfindlicher gegenüber der Senkung des Melatoninspiegels durch das blaue Licht sind, während andere Studien zeigen, dass Kinder zwischen 6 und 8 Jahren sogar noch empfindlicher sind. Zum anderen werden Ablagerungen und sogenannte freie Radikale nicht mehr effektiv entsorgt, was zu einer Schädigung von Sinneszellen bis hin zu deren Absterben führen kann.Die häufige Nutzung von Smartphones und eine permanente Blaulichtexposition bereits in der Kindheit können dazu beitragen, den Prozess der Abnahme des MakulapigmentsHinweise auf diesen schleichenden und schmerzlosen Prozess einer Makuladegeneration können Schwierigkeiten beim Lesen, springende und fehlende Buchstaben, Fleckensehen und Verzerrungen oder eine ungewöhnliche Anstrengung der Augen bei Nachtfahrten sein.Während der Pausen, unterwegs im Auto oder zu Fuß, bei unseren Hobbys und beim Essen, abends auf der Couch und manchmal sogar noch im Bett – insbesondere Heranwachsende und junge Menschen kommen heute kaum noch ohne ihr Smartphone aus.Statt es sich mit einem Buch gemütlich zu machen, Musik zu hören oder Freunde zu treffen, vergnügen sich viele häufig nur virtuell, nutzen intensiv die digitalen Medien in jeder Form und aktivieren ihren Körper bis tief in die Nacht hinein.Das dies für unseren Biorhythmus und für einen erholsamen Schlaf nicht folgenlos bleibt, belegen zahlreiche Studien, die eindeutige Zusammenhänge zwischen der Nutzung digitaler Medien und gesundem Schlafen ausmachen.Die intensive Smartphonenutzung birgt demnach eine erhöhte Gefahr, nach dem Schlafengehen lange nicht einschlafen zu können und Die Erklärungen dafür sind vielfältig, die Hauptursache lässt sich jedoch in den Auswirkungen des hochenergetischen künstlichen blauen Lichtes auf unseren Biorhythmus finden. Was tun? Abends erwarten unsere inneren Uhren Dunkelheit. Wenn der Körper merkt, dass weniger oder kein blaues Licht mehr auf die Netzhaut fällt, deutet er dies als Signal schlafen zu gehen. Unser Körper hat eine „innere Uhr“, die sich im Gehirn befindet. Und wer sich abends zwei Stunden lang dem blauen Licht aussetzt, verschiebt seinen Melatoninausstoß und verändert die innere Uhr des Menschen und diese Auswirkungen können je nach Lichtfrequenz variieren. >5500 K ist es doch nur am Morgen, nichtmal Mittags! Zwar fehlen bislang eindeutige Studien, die belegen, dass uns blaues Licht vom Schlafen abhält, die Forschungsergebnisse einer Studie sind jedoch eindeutig: blaues Licht kann nachweislich die Produktion des Schlafhormons Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Nicht zu Unrecht, wie verschiedene Studien belegen, denn das Licht von Tablet & Co. bringt unseren Körper durcheinander. Es ist sehr wichtig darauf aufmerksam zu machen.Sehr interessanter Beitrag, interessant und informativ. Die Straße ist langsam immer leerer. Auch LED-Licht hat, selbst, wenn es weiß aussieht, einen hohen Blau-Anteil, auch bei Bildschirmen ist das so. Trotzdem schickt ein Bildschirm viel mehr Licht ins Auge als zum Beispiel eine Buchseite. Obgleich in allen Altersstufen mittlerweile eine ungehemmte Nutzung elektronischer Geräte vorherrscht, sind es also die jüngsten unter uns, die die schwersten Schäden davontragen.In den letzten Jahren, vor allem, seitdem dieselben Hersteller elektronischer Geräte den Night Shift-Modus eingeführt haben, sind sich die Nutzer der negativen Auswirkungen hinterleuchteter Bildschirme bewusster geworden.